Anamur hat als
Baby seinen Namen nach der gleichnamigen türkischen Stadt
erhalten, diese wiederum nach dem in der Nähe liegenden Kap Anamur.
Dies ist der südlichste Punkt Kleinasiens, sehr windig und dadurch "Ort
der Winde" genannt (genau übersetzt "windige Nase").
Wie wenn man es geahnt hätte: Nomen est omen! Anamur ist ein
Rennhund mit besonders viel Herz und Leidenschaft. Seine Erfolge -
obwohl bei Rennen oft vom Pech verfolgt - sprechen für sich.
Er gibt immer 100 % und ist ein absolut kopfstarker, sauberer und
zuverlässiger Renner. Die Gene seiner Vorfahren haben bei
ihm wunderbar zusammengefunden (Mutter Oya und deren Bruder Orlando,
Vater Jasur und seine Schwester Jamna waren Weltrennsieger, seine
Großmutter Rashiqa zweimal).
Anamur, in dessen schönen geschminkten Augen immer eine gewisse
Melancholie liegt, zeigt genau, wenn er sich sauwohl fühlt.
Zum einen schmeißt er sich auf Rasen purzelbaummäßig kopfüber
ins Gras und wälzt sich in purer Lebensfreude ausgiebigst herum.
Genauso springt er - in hellste Freude geraten - auf unseren sehr
alten Küchenofen und klaut aus dem darüber hängenden Korb eine Süßigkeit.
Zum besseren Verständnis: der Ofen wird nie in Betrieb genommen, er
dient als Ablagefläche und zur Dekoration!
Anamur, auch Amun oder Muni genannt, ist ein Sloughi, dessen Ursprünglichkeit
vielen Rassevertretern zu wünschen wäre: Familie und Freunden sehr
zugänglich, wird Fremden Einlass nur mit Zustimmung von uns
gewährt. Was heute vielen Sloughibesitzern nicht mehr angenehm sein
mag, ist Teil ihres Wesens, Ursprungs und Tradition!
Wir sind sehr stolz und glücklich, solch einen "echten"
Sloughi zu besitzen!